Eichhörnchen Max schläft

Tag 5 | Ja, wie heißt denn der kleine Spatz?

Nachdem ich dir gestern ja immerhin schon das Geschlecht unserer Pflegekinder verraten habe, will ich dich mit den Namen auch nicht länger auf die Folter spannen. Offiziell haben wir den Hörnchen erst Namen gegeben, als sie die Augen geöffnet haben. Denn anfangs hatten wir wirklich Sorge, ob die drei es schaffen werden, insbesondere bei dem Kleinsten. Aaaaber, insgeheim hatte ich mir natürlich schon viel früher Namen überlegt, von denen ich dann nur noch Tim überzeugen musste 🙂

Da ich für alle Tiere ja täglich ihr Gewicht und die Milchmenge pro Mahlzeit notiert habe, musste ich ja irgendetwas in die Liste schreiben. Anfangs schrieb ich H(örnchen)1, H2 und H3 anstelle von Namen, das erschien mir aber doch zunehmend lieblos.

Tadaaaa, hier sind die Namen: Henry, Max und Ben. Henry war der Schwerste von den dreien, während Ben der Kleinste war. Unser kleines Sorgenkind, das nicht so gut trank und weniger aktiv war als seine Brüder. Welchen Schrecken er uns im weiteren Verlauf noch eingejagt hat, erzähle ich dir am Ende der Woche.

Ich gebe zu, auf den ersten Blick sahen zumindest Henry und Max fast gleich aus. Da es beim Aussehen auch täglich kleine Veränderungen gab, hatten selbst Tim und ich mitunter Mühe sie zu unterscheiden. Hier sieht es so aus, als bekämen die Tiere gerade den Anflug einer Glatze. Ich glaube, das liegt daran, dass der weiche Babyflaum schon teilweise einem etwas dichteren Fell Platz machte.

Nicht nur beim Aussehen, sondern auch beim Verhalten konnte ich fast täglich kleine Fortschritte bemerken. Die Jungtiere hatten inzwischen begonnen, bei der Fütterung gurrende Laute von sich zu geben. Und wenn eine kleine Pause entstand, z.B. während ich die Spritze mit der Milch neu aufzog, wurden diese Laute schon ziemlich energisch.

Bis zu diesem Tag hatte ich die die Hörnchen als recht passiv wahrgenommen. An Tag 5 konnte ich jedoch beobachten, wie sich eines hinter dem Ohr kratzte. Ich weiß, ich weiß, das klingt unspektakulär. Ich fand es aber bemerkenswert, weil es eine so gezielte Aktion zur Befriedigung eines Bedürfnisses war. Und ebenso erstaulich war die Geschwindigkeit und Zielstrebigkeit, mit der die Kleinen inzwischen vorwärts robben konnten. Geradezu sorglos, wenn man bedenkt, dass sie nach wie vor weder sehen noch hören konnten.

Die ersten fünf Tage mit den Hallo Hörnchen Projekt sind ebenso schnell vergangen, wie im letzten Jahr die ersten Tage mit unseren Findelkindern. Zur Feier des Blog-Launches gab es an den ersten fünf Tagen jeweils einen Blogpost. Ab jetzt lest ihr dann hier auf dem Blog immer dienstags und freitags Neues von den Hörnchen. Was für ein Glück, dass morgen zufällig Dienstag ist 😀

Sonntags gibt es dann natürlich auch noch die wöchentliche Eichhörnchenpost per Mail. Falls du dich dafür anmelden möchtest, findest du auf der Startseite ein Anmeldeformular.

Hinterlasst mir sehr gern einen Kommentar, wie es euch bisher gefällt.

Ich wünsche euch einen tollen Start in die Woche!

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